Schwach, Herr Gribl, ganz schwach

Kommentar von H. Aurein zu Gribls Aktivität bei der Kulper-Hütte
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Ist ja schön und gut, wenn sich das Augsburger Stadtoberhaupt zu seinem politischen Eigenlob ins Freie begibt. Am 21. April 2017, um 10 Uhr, wird Dr. Kurt Gribl seine Augsburg-Verschuldungs-Politik, durchgepeitscht mit einer großen und willfährigen Koalition, in der "Kulperhütte" an der Wertach dem Publikum als glanzvolle Leistung präsentieren.

Ich hätte eher angenommen, Gribl würde mit seiner einflussreichen Gattin, die ihn mit ihrer Subkultur-Mafia im Griff hat, eher ins romantische "Parkhäusl" wandern, zur Busenfreundin seiner Gattin. So kann man sich täuschen. Wie ich mich schon so oft in Gribl getäuscht haben.

Aber warum geht Gribl nicht an den Lech zu seinem CSU-Parteifreund Johannes Hintersberger, womöglich auf einer der hübschen blauen in dem entstehenden Flößérpark am Lech? Hat Gribl Angst, dass er dort fortgerissen wird? Oder steht der kümmerliche Flößerpark ohne Gasthaus oder sonstige Attraktion nicht für das von ihm wachgeküsste schöne neue Augsburg und seine Zukunft?

Wäre Gribl aber ein tapferer Politiker, der nicht nur von Integration und friedlicher Stadtgesellschaft plappert, dann würde er nach Oberhausen gehen. Ja, auf den Helmut-Haller-Platz. Hat er Angst vor den Junkies und Alkis, die sich dort rumtreiben? Lässt er lieber von einer einfallslosen Werbeagentur kluge Sprüche auf den Rathausplatzboden schreiben, um die Säufer dort zu vergraulen?


Die Menschen in Oberhausen fühlen sich von den Augsburger Politikern im Stich gelassen.



Ihr Auftritt, lieber Herr Gribl, auf dem Helmut-Haller-Platz, das wäre ein tolles Zeichen gewesen für Ihren mutigen Einsatz zum Besten dieser Stadt, bei der sie signalisiert hätten, dass Ihnen die Bürger der Augsburger Vorstädte nicht egal sind. Sie würden den Bürgern von Oberhausen zeigen, dass Sie sich für diesen Stadtteil ohne Bücherei, Bürgerzentrum, Theater oder Kino, endlich mehr engagieren wollen, dass Oberhausen nicht noch mehr verkommen und vergessen werden soll.

Schade, wieder mal haben Sie einen menschliche Geste verschlafen. Leider schlecht beraten von ihren PR-Gurus Richard Goerlich und Daniel Melcer.

Schwach, ganz schwach, ist das Herr Gribl.

Sie haben doch nicht für jeden Augsbürger Zeit, wie Sie vor Ihrer Wahl großmundig auf den Wahlplakaten versprochen haben. Feigheit? Berechnung? Eitelkeit? Gedankenlosigkeit? Haben Sie Angst, dass Sie vor dem Oberhauser Bahnhof auf einer leeren Bierflasche oder einer leeren Heroinspritze ausrutschen, oder?

Gribl ist lieber in der schön gelegenen Kulper-Hütte, bei deren Aufbau sich auch die Stadt vorbildlich beteiligt hat.

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