Wird Wirt Leo Dietz von Kultur-Managerin entmachtet?
| Kultur-Managerin Iris Steiner im Gespräch. |
Es geht um den einflussreichen CSU-Ortsverband Bergheim und um den übergeordneten Kreisverband West der CSU. Früher von Tobias Schley geführt. Der nach einer Arschloch-Medien-Kampagne und als Kritiker des CSU-OB Dr. Kurt Gribl das Feld räumen musste. Dann übernahm Gastronom und Stadtrat Leo Dietz als Vorsitzender diesen mächitgen Kreisverband der CSU. Die Zagler-daz meldete es zuerst: Iris Steiner fordert Leo Dietz heraus!
Die Kulturmanagerin und frühere Freundin des CSU-Mannes Thorsten Große, der von Dietz in die hinteren Reihen gestellt wurde, will Dietz bei der nächsten Vorstandswahl vom Thron stoßen. Steiner ist Mitglied im Vorstand des CSU-Kreisverbandes West. Bei dieser Attacke dürften einige Fäden im Hintergrund gezogen worden sein. Nicht allen gefällt es, so wird gemunkelt, dass Pferdeschwanzträger Leo Dietz womöglich der Nachfolger von Bernd Kränzle im Bayerischen Landtag werden könnte. Manchen ist er wohl nicht seriös genug.
Manche glauben sogar, dass Tobias Schley mit seinen Truppen hinter dem Angriff von Steiner auf Dietz stecken könnte.Wobei Schleys CSU-Kumpel Hubert Goßner in Bergheim ein wichtige Rolle spielt, der mit wahltaktischen Manöver die Freunde von Dietz nicht mitstimmen lassen will.
Während Leo Dietz eher zu den Reihen von OB Gribl gestellt wird, zählt man Iris Steiner und ihre Unterstützer zu den Parteikräften die um Bernd Kränzle kreisen. Kränzle wird nicht zum Freundesstamm von Gribl gerechnet. Auch wenn er Gribl offiziell nicht schaden darf. Aber die politischen Messer werden gewetzt, bis das Partei-Blut spritzt. Wer wird das Opfer dieses Duells sein?
Iris Steiner ist keine Stadträtin, hat früher mal für Christian Ruck gearbeitet und wurde in Augsburg bekannt, als sie der ehemalige Kulturbürgermeister Peter Grab als Kultur-Koordinatorin einstellte. Aber sie verließ bald diese Position und ist seitdem mit ihrem Kultur-Büro selbständig.
Iris Steiner: "Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Und wer mich kennt, weiß, daß ich ein "Überzeugungstäter" bin. Nach längerer Überlegung möchte ich meine Alternative gerne zur Wahl stellen. Mit genug Zeit für alle Ortsverbände, sich frühzeitig auf diese Situation einstellen zu können. Vielen Dank an alle, die mir bereits soviel Zuspruch zukommen liessen! Das macht Mut! Ich stehe für jedes Gespräch zur Verfügung - herzliche gerne!"
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