Kuki-Gebhardt: Gängelung der Kunst- und Kulturszene ist ein absolutes no go!

Jürgen "Gebi" Gebhardt ist ein hartnäckiger Kämpfer für Kuki und Kultur.


Interview mit Jürgen "Gebi" Gebhardt, Geschäftsführer von Kuki, Augsburgs größter Musiker-Vereinigung, die jetzt noch im Kulturpark West residiert, der von den Künstlern Peter Bommas und Thomas Lindner erfunden und betreut wurde.

Augsburger Nachrichten: Hallo, Herr Gebhardt, sie schauen nicht glücklich aus. Obwohl Ihnen die Stadt Augsburg für Kuki und seine Mitglieder doch mit dem Gelände auf dem Gaswerk eine hervorragende zukünftige Heimat geboten hat.

Wer übernimmt die Macht bei der Augsburger Kultur?

Gebhardt: Nach 10 Jahren selbstbestimmter und selbstverwalteter Kunst und Kultur in Augsburgs Kulturpark West will sich die Politik unser Erfolgsmodell einverleiben.

 Augsburger Nachrichten: Was finden Sie daran so schlimm, dass die Stadt Augsburg bestimmen will, welche Künstler ins Gaswerk kommen und welche nicht?

Jürgen Gebhardt: Die wollen zukünftig über ihre Erfüllungsgehilfen entscheiden, was hier Kultur ist und wer unter welchen Bedingungen einen Raum dafür bekommt.

Große Aktion für Augsburgs Kulturpark.
Über 10.000 Unterschriften plädierten für einen Verbleib
im bisherigen Gelände in Kriegshaber.

Augsburger Nachrichten: Erfüllungsgehilfen? An wen denken Sie dabei? An den harmlosen Kultureferenten Weitzel? Sicherlich eher an Richard Goerlich, OB Gribls rechte Hand, der auch schon als kommender Kulturreferent gehandelt wird. An diesen Goerlich, einen ehemaligen Rocksänger aus der Provinzstadt Günzburg? Werden da alte Rechnungen zwischen Peter Bommas, Thomas Lindner, Jürgen Gebhardt und Richard Goerlich beglichen der mit Freunden eine eigene Pop-Kommission aufstellte? Der weiß doch, was Rockmusiker brauchen, oder? 

Jürgen Gebhardt: Eine Gängelung der Kunst- und Kulturszene, eine Steuerung im Sinne der politischen Machthaber, hübsch verpackt in ein neues Kreativareal Gaswerk, ist ein absolutes NO GO!




Mehr Information zu Kuki ist hier.

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